Amazon Echo Dot (3. Generation)

Amazon Echo Dot (3. Generation)

Der Amazon Echo Dot (3. Generation) ist gerade mit einem unschlagbaren Preis im Angebot, so niedrig war er noch nie. Vermutlich bleibt der Preis bis zum Prime Day so niedrig und dient dazu Amazon und den kommenden Prime Day am 15. und 16. Juli ins Gespräch zu bringen.

Lohnt sich der Kauf? Was kann man damit so machen? Wie bewährt er sich im Alltag?

Fazit

Der Amazon Echo Dot (3. Generation) ist ein nettes Gadget, das für Prime-Abonnenten einiges bietet. Speziell im Smart Home spielt er seine Stärken aus und bietet Sprachsteuerung, wie man sie sonst nur aus Filmen kennt. Definitiv eine Kaufempfehlung.

Link zum Einkauf bei Amazon

Die Links sind sogenannte Affiliate Links. Das heißt, falls ihr über diesen Link kauft, bekomme ich ein paar Cent Provision dafür, der Preis für euch wird nicht teurer. Die Provision verändert nicht meine Meinung und beeinflusst nicht meinen Beitrag hier. Diese Links sind mit (*) gekennzeichnet.
Wem der Echo Dot zu klein ist, dem habe ich die „großen Brüder auch hier eingefügt.

(*)(*)(*)

Was macht der Echo Dot?

Der Amazon Echo Dot ist ein Sprachassistent. Was genau macht ein Sprachassistent?

Schon als Kind hat mich fasziniert wie Käpt’n Kirk mit seinem Raumschiff und Michael Knight mit Kitt einfach gesprochen haben und die Computer alles verstanden haben und genau das Richtige getan haben. Moderne Sprachassistenten machen genau das. Sie hören zu, versuchen zu verstehen und den geäußerten Wunsch zu erfüllen. Dies gelingt je nach Qualität der künstlichen mehr oder weniger gut, klappt aber meist. So wie auch Käpt’n Kirk kann man seinem Sprachassistenten auch Befehlen seine Smart Home Geräte zu schalten. So kann man per Sprache Licht oder Geräte schalten. Das funktioniert sogar so gut, daß die dafür vorgesehenen Schalter oft nicht verwendet werden, obwohl sie nur einen Schritt entfernt sind.

Alexa als Wanze – werde ich abgehört?

Immer wieder höre ich Bedenken, daß die Echo Dot Geräte jederzeit mithören können. Ist dies so? wird man hier ausspioniert?

Wann hört Alexa mit?

Alexa ist so konstruiert, daß sie zwei Arten hat, mitzuhören. Das funktioniert folgendermaßen:

Ein Chip mit dem Signalwort hört jederzeit zu. Das Gehörte ist nur kurz auf einem lokalen Speicher zum Prüfen und wird kurz nach dem Signalwort „Alexa“, „Amazon“, „Echo“ oder „Computer“ durchsucht. Anschließend wird es sofort wieder vergessen.

Sobald das Signalwort gehört wird, hört ein anderer Chip zu, der Ring leuchtet auf, Alexa überträgt das Gesprochene als verschlüsselte Audiodatei  an die Server von Amazon. Dort wird die Audiodatei von einer KI zerlegt, in Text übersetzt und verarbeitet. Die Antwort wird dann von der KI zurück an das Gerät bei uns geschickt und ausgeführt.

Der Ring beim Echo geht aus, Alexa überträgt nicht mehr.

Kann Amazon dies nicht ändern?

Die einfache Antwort: Ja, Amazon kann das ändern und jederzeit alles übertragen lassen.

Wird Amazon das machen?

Nein. Der Grund ist, daß Amazon genauso wie Google, Microsoft und Apple ständig von argwöhnischen Menschen überwacht wird.

Vor einiger Zeit hat Google an die Tester seiner Google Home – Geräte (man kann sich hier für das Testprogramm anmelden und bekommt Updates dann früher mit dem Risiko, daß sie nicht funktionieren) ein Update geschickt, das versehentlich ständig übertragen hat. Keine Stunde nach den ersten Updates war das Problem bei Google gemeldet und in den Foren bekannt und diskutiert. Nach weiteren wenigen Stunden standen die ersten Meldungen in den Nachrichten. Nach einem Tag war der Fehler behoben und eine neue Version ausgeliefert.

Diese Überwachung durch viele Menschen schützt vor Mißbrauch durch die großen Konzerne.

Wer technisch versiert ist, kann sich jederzeit einen Sniffer wie z.B. WireShark installieren und den Datenstrom selbst prüfen.

Hören andere Menschen zu?

Datenschutz Zustimmung
Zustimmung zu Datenschutz in Alexa App

Datenschutz Zustimmung

Kürzlich war Amazon in den Nachrichten, weil Mitarbeiter die Gesprächsaufzeichnungen angehört und analysiert haben. Hören hier Mitarbeiter von Amazon ständig zu? Die Antwort ist: Das hängt von Dir ab.

Amazon hat in seiner Alexa App in den Einstellungen einen Menüpunkt, um der Unterstützung zur Verbesserung von Alexa zu widersprechen. Hier kann man diesen Punkt ein- und ausschalten.

Sind hier alle Schalter deaktiviert, kann man sich recht sicher sein, daß kein Mitarbeiter von Amazon die Audiodateien anhört.

Was kann man mit Alexa alles machen?

Wozu brauche ich einen Sprachassistent? Was ist der Nutzen von solchen Geräten?

Musik

Der vermutlich größte Nutzen von Alexa ist die Verbindung mit dem Ökosystem von Amazon – sofern man ein Nutzer von Amazon Prime ist. Dabei rede ich nicht unbedingt vom Einkauf (man kann hier einfach über Sprachbefehl etwas in den Warenkorb legen oder kaufen), den ich auch aufgrund meiner Kinder ziemlich als erstes deaktiviert habe. Was hier unsere Art Musik zu hören völlig verändert hat, ist die Möglichkeit, ein Lied, das man im Kopf hat, einfach anzuhören.

Man sagt einfach etwas wie:
„Alexa, spiel ‚Wir sind eins(*)‚ von Outbreakband“
„Alexa, spiel das Album ‚Atmosphäre(*)‚ von Outbreakband“

Und wenn einem die Musik gefällt, dann sagt man:

„Alexa, spiel so ähnliche Musik!“

Viel Musik ist in Amazon Prime(*) bereits enthalten, für uns ist das völlig ausreichend. Und wem das nicht reicht, der kann für ein paar Euro im Monat auf Amazon Music Unlimited(*) aufrüsten oder einzelne Musik nachkaufen.

Hörbücher

Etwas, das ich selbst nicht so sehr nutze, aber meine Kinder für sich entdeckt haben und hier sogar mal ihr Taschengeld ausgeben: Audible(*). Amazon bietet hier die Möglichkeit ein Abonnement abzuschließen oder einzelne Hörspiele zu kaufen.

Hausinterne Gegensprechanlage

Welche Eltern kennen das nicht? Man ruft die Kinder und… Keine Reaktion. Bei uns wird das ganze dadurch verschärft, daß die Kinder 2 Stockwerke höher in ihrem Zimmer mit geschlossener Türe sind und nicht hören, wenn man sich heiser schreit.

Aus verschiedenen Gründen (z.B. weil uns die Hörspiele und die Kinderlieder im Wohnzimmer mit der Zeit genervt haben) haben unsere Jungs dann einen Echo Dot in ihr Zimmer bekommen. Ich sitze also entspannt im Wohnzimmer, sage „Alexa, Drop in zu Echo Dot“ und nutze Alexa so als Gegensprechanlage und ich weiß, daß sie mich gehört haben. Die Kinder kommen deswegen trotzdem nicht unbedingt, aber immerhin habe ich mich nicht heiser geschrien… 🙂

Wecker

Ein weiterer Punkt, warum die Jungs einen Echo Dot in ihrem Zimmer haben: Sie wollten einen Wecker. Ich habe ihnen also eine Routine eingerichtet, die ihnen morgens Guten Morgen sagt und ein Lied ihrer Wahl abspielt. Zusätzlich kann ich jederzeit über die App kontrollieren, ob der Wecker eingeschaltet ist bzw. ihn einfach vom Wohnzimmer aus nochmal starten, wenn sie ihn das erste mal überhören.

Sprachsteuerung von Geräten

Ein toller Nutzen für den Echo Dot ist die Möglichkeit, Geräte über Sprache zu steuern. Man kann über „Alexa, schalte Wohnzimmer Licht ein“ das Licht einschalten. Oder es über „Alexa, schalte Wohnzimmer Licht auf blau“ eine Stimmungsfarbe seiner Wahl auswählen. Auch dimmen oder Wärmegrad einstellen ist hier möglich. Nicht zu vergessen, daß man mit „Alexa, schalte Jungs Licht aus!“ abends das Licht aus macht, wenn es oben nach dem ins Bett gehen versehentlich wieder angeht. 😉

Auch den Ventilator mit „Alexa schalte Ventilator ein“ steuern oder mit „Alexa, schalte den Fernseher ein“ die Multimediaanlage hochzufahren (und dabei gleichzeitig das Licht für den Fernsehabend in die richtige Stimmung versetzen) ist hier möglich.

Routinen

Welcher Elternteil kennt das nicht? Jeden Morgen sagt man den Kindern, daß die Essenszeit vorbei ist, daß sie sich jetzt anziehen sollen und in die Schule gehen sollen. Oder daß sie ihren Sportbeutel nicht vergessen sollen.

Das habe ich an Routinen auf dem Echo Dot ausgelagert. Ich habe mich einmal mit den Stundenplänen hingesetzt und damit die Zeiten entsprechend eingegeben. Seither brauche ich morgens hier nichts mehr sagen und die Kinder lieben es.

Ist ein Echo (Dot) empfehlenswert?

Ja. Definitiv. Alexa hat einen echten Charmefaktor, erleichtert an einigen Punkten das Leben sehr und macht an anderen Punkten einfach viel Spaß. Von mir gibt es hier eine klare Kaufempfehlung.

(c) für das Titelbild liegt bei Amazon.

Affiliate Links

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Strider777
  • Strider777
  • Hallo,
    Wer bin ich?
    Mein Name ist Markus und ich bin 1977 geboren. Seit 2009 bin ich verheiratet und habe inzwischen zusammen mit meiner genialen Frau (Luv u darling!) 4 wundervolle und geniale Kinder.
    Technik war schon immer eine meiner größten Leidenschaften.
    In meiner Kindheit hatten es mir besonders"Knight Rider", mit dem autonom fahrenden, sprechenden Auto und "Star Trek", wo man mit dem Computer sprechen konnte und dieser auch noch tat was man wollte.
    Ein Stückweit ist diese Science Fiction heutzutage Realität geworden und mein damaliges Ich hätte mit offenem Mund gestaunt, was heutzutage alles möglich ist.
    Mein heutiges Ich ist einfach begeistert und bastelt munter soweit das Budget mitspielt am teils sprachgesteuerten SmartHome herum.

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