SmartHome beim Hausbau

SmartHome beim Hausbau

„Ich habe gerade ein neues Haus gekauft. Worauf muß ich für das SmartHome beim Hausbau achten?“ – diese Frage höre ich öfters und darum möchte ich hier einen Artikel darüber schreiben. Prinzipiell ist SmartHome etwas für alle, egal ob Neubau oder Gebraucht, egal ob Wohnung oder Haus, egal ob gekauft oder gemietet.

Fazit

SmartHome ist für jeden etwas, je nach Wohnsituation unterscheiden sich die Systeme und Anwendungsmöglichkeiten. Je nachdem was man umsetzt, spart man Geld oder erhöht nur seinen Komfort. Ein Start in das SmartHome ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Verschiedene Systeme

Es gibt verschiedene Systeme, die ich auch nicht alle ausprobiert habe. Teilweise, verfolgt man die Diskussionen im Internet, scheint es hier wie bei Religionen zu sein – jeder meint, sein System ist das einzig wahre. Ich persönlich bin der Meinung, daß es für jedes System Berechtigungen gibt, wie überall sonst im Leben, hat auch jedes System seine Vorteile und seine Nachteile. Diese Stärken und Schwächen werden je nach Anwendungssituation ausgespielt.

KNX

KNX ist ein Kabelgebundenes System. Dies hat verschiedene Vor- und Nachteile.

Der Vorteil von KNX ist, daß man hier kein störbares (und auch mit Funkempfängern abhörbares) Funknetz hat. Die Kabelübertragung läuft schnell. Endkomponenten brauchen nur einen Kabelanschluß und nicht ein stromverbrauchendes und teureres Funkmodul.

Der Nachteil ist, daß die Erstinstallation teurer ist und man von Anfang an wissen muß, wo welche Komponenten hinkommen und was geschaltet werden soll. Das Planen funktioniert auf jeden Fall gut mit Heizkörpern, Steckdosen, Lichstchaltern und Ähnlichem. Jede nachträgliche Änderung erfordert ein Aufstemmen der Wände und Verlegen eines Kabels.

Plant man einen Neubau oder muß im Rahmen einer Sanierung die Elektroinstallation neu machen, dann bietet sich KNX an. Für Mieter ist das System nicht geeignet, da viel Umbau nötig ist.

Erfahrungswerte mit dem System habe ich keine, unser Haus war bereits fertig als wir es gekauft haben und ich wollte keine neuen Wände aufstemmen um Leitungen komplett neu zu verlegen. Hauptsächlich deswegen habe ich mich für ein System, das auf Funk basiert, entschieden.

Homematic

Homematic kann man in 3 Varianten kaufen: Mit der Zentrale CCU, dem Homematic IP Accesspoint und als Homematic Wired.

Das klassische Homematic

Homematic verwendet BidCoS® als Funkstandard. BidCoS® steht für „Bidirectional Communication Standard“. Der Funkstandard hat aus meiner Sicht zwei Vorteile. Zum Einen arbeitet der Funkstandard bidirektional, das heißt, der Schalter sendet den Schaltbefehl und das zu schaltende Gerät meldet, ob der Befehl ausgeführt werden konnte oder nicht. Zum Anderen wird hier die Frequenz von 868Mhz verwendet. Damit gibt es keine Konflikte mit dem WLAN, das im Bereich von 2,4Ghz und 5Ghz arbeitet. Viele andere Systeme arbeiten im Bereich von 2,4Ghz. Die Funksignale sind mit AES verschlüsselt und daher nur schwer hackbar. Geräte können direkt miteinander kommunizieren und die Zentrale hört mit, oder die Kommunikation läuft direkt über die Zentrale. Die Zentrale ist auch die Schnittstelle in das lokale Netzwerk, damit auch über Smartphone, Computer oder Sprachassistent (Internetverbindung benötigt) geschaltet werden kann.

Bei der CCU (Zentrale) läuft die Logik lokal auf dem Gerät und im eigenen Haus. Damit ist hier im schlimmsten Fall die Steuerung von unterwegs nicht möglich, wenn die Cloud oder das Internet ausfällt.

Viele Komponenten arbeiten mit Batterien (Die Batterien halten in keinem meiner Geräte kürzer als ein Jahr, ständige Batteriewechsel gibt es also nicht), man muß also keine Stromleitungen oder Steckdosen zu den Geräten verlegen.

Ich habe bei mir vieles mit Homematic umgesetzt und bin mit dem System sehr zufrieden. Ich würde mein SmartHome jederzeit wieder damit ausstatten. Homematic als System bietet sich für das SmartHome beim Hausbau und als Mieter an, da hier keine großen Umbauarbeiten gemacht werden müssen.

Homematic IP

Das Homematic IP-System ist etwas für Beginner oder Leute, die nicht so viel Zeit mit dem SmartHome verbringen wollen. Es ist viel einfacher und schneller eingerichtet und man muß sich auch nicht selbst um eine Bedienung von unterwegs kümmern.

Wie auch bei Homematic können Homematic IP-Geräte direkt verbunden werden und funktionieren so jederzeit. Alles was komplexer ist und bei Homematic auf der CCU läuft, lauft hier allerdings über das Internet, über eine Cloud. Fällt diese Cloud aus (was leider gelegentlich vorkommt) oder sollte zuhause das Internet ausfallen, dann funktionieren auch die Schaltungen nicht mehr.

Homematic IP läuft auch über das 868Mhz Funkband, allerdings mit einem IP-Protokoll und nicht mit BidCos®. Damit werden Störungen mit Wlan, Bluetooth, Zigbeem usw. vermieden die alle im 2,4Ghz-Bereich senden.

Die Homematic IP-Geräte können auch an der CCU angelernt und verwendet werden. Viele Komponenten arbeiten mit Batterien (Die Batterien halten in keinem meiner Geräte kürzer als ein Jahr, ständige Batteriewechsel gibt es also nicht), man muß also keine Stromleitungen oder Steckdosen zu den Geräten verlegen.

Homematic Wired

Homematic Wired, so nennt sich die neueste Variante. Hier verlegt man Kabeln zu den Geräten. Man verzichtet hier auf Funk, der nie so zuverlässig wie ein Kabel ist. Die Funkgeräte von Homematic sind hier aber kombinierbar.

Zigbee

Zigbee ist ein Funkstandard, der vor allem von Herstellern für Beleuchtung verwendet wird. Die Geräte der einzelnen Hersteller sind in der Regel zueinander kompatibel und können miteinander verbunden werden. Man setzt hier smarte Glühbirnen statt der vorhandenen Glühbirnen ein. Ein Gateway verbindet die Glühbirnen mit dem Hausnetz, so daß sie über Smartphone, Sprachassistent oder SmarHome steuerbar sind. Zusätzlich gibt es bei den verschiedenen Herstellern Schalter (werden einfach mit Doppelklebeband an die entsprechende Stelle an der Wand geklebt), Steckdosen zum dazwischenstecken und manchmal auch Bewegungsmelder.

Die großen Hersteller sind:

  • Philips Hue (sehr gute Lichtqualität, etwas teurer)
  • Osram Smart+ (gute Lichtqualität, günstiger, Details siehe in diesem Blogbeitrag über Osram Smart+)
  • Ikea Tradfri (schlechtere Lichtqualität, günstig)

Ich selbst verwende das System von Osram Smart+ und bin damit sehr zufrieden. Die Lichtqualität der RGB-Lampen kommt im Unterschied zu günstigen LEDs nahe an Halogen heran und ist entspannend für das Auge.

Zigbee ist sowohl für das SmartHome beim Hausbau als auch wenn man zur Miete lebt geeignet. Es werden nur Glühbirnen ausgetauscht und ein Gateway an eine Steckdose gesteckt.

WLAN

WLAN-Geräte sind der günstige Weg für den Einstieg in das SmartHome. Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Auslastung des WLANs sind sie allerdings keine gute Idee und ich empfehle nicht, sie zu verwenden. Genaueres findest Du in diesem Blogeintrag über smarte WLAN-Geräte.

WLAN-Geräte eignen sich für das SmartHome beim Hausbau als auch für Mieter.

ioBroker

IoBroker ist jetzt kein System mit eigener Hardware. Die Stärke dieses Systems ist es, andere Systeme miteinander zu verheiraten. So können z.B. Zigbee-Lampen aufgrund von Homematic-Sensoren oder KNX-Schaltern geschaltet werden. Außerdem können hier auch andere Netzwerkgeräte eingebunden werden. Ich habe hier z.B. meine Echo-Geräte,  meinen Audio-Receiver und auch meine Photovoltaikanlage eingebunden. So kann ich Geräte in Abhängigkeit von der Stromerzeugung schalten oder aufgrund eines einzigen Sprachbefehls die Multimediaanlage einschalten, den richtigen Kanal auswählen und das Licht auf gewünschte Helligkeit und Farbe stellen.

Verwendet man mehr als ein System, dann ist ioBroker eine tolle Möglichkeit, diese Systeme und zugleich andere Geräte im Hausnetz miteinander zu verbinden und so noch mehr aus seinem SmartHome zu machen.

ioBroker eignet sich sowohl für das SmartHome beim Hausbau als auch für Mieter. Benötigt wird nur ein kleiner Computer, auf dem der ioBroker installiert wird.

Erfahre mehr über ioBroker auf www.ioBroker.net.

Innenräume

Worauf achtet man, wenn man sein Haus/seine Wohnung für SmartHome vorbereiten will? Was habe ich damals gemacht? Was würde ich anders oder zusätzlich machen? Hier findest Du ein paar Ideen und Gedanken von mir, was aus meiner Sicht zu beachten wäre. Eine Verkabelung nach KNX ist hier nicht berücksichtigt, damit habe ich selbst keine Erfahrung. Zusätzlich zu den Empfehlungen wären entsprechende Kabel an alle relevanten Stellen zu verlegen.

Netzwerk

Aus meiner Sicht eine absolute Notwendigkeit für das SmartHome beim Hausbau sind Netzwerkkabel. Sie bilden das Rückrat des Hausnetzes und des SmartHomes. Nichts verteilt Daten so schnell und effizient im Haus, wie ein gutes Netzwerkkabel. Lies in meinem Blogeintrag „LAN vs. W-LAN vs. P-LAN“ über die verschiedenen Netzwerkgeschwindigkeiten nach.

In jedem Haus mit SmartHome sollte es eine Technikecke geben. In meinem Fall ist es im Keller ein Regal. Zu diesem Regal kommt ein Netzwerkkabel des Routers (im Idealfall kannst Du den Telefonanschluß so planen, das er bereits dorthin verlegt wird). Von dort aus sollte in jedes Büro und jedes Schlafzimmer ein LAN-Kabel verlegt werden (eventuell auch zwei, in der Regel verbaut man Doppeldosen). Ebenso sollte in jedem Stockwerk an einer Stelle Strom und LAN verlegt werden, um WLAN-Repeater anzustecken und einen guten Empfang sicherzustellen. Entsprechend sollten auch für benötigte Zentralen wie die CCU Strom und Netzwerkkabel mit bedacht werden.

Ich selbst habe dazu als Standort das Treppenhaus gewählt.

Beleuchtung

Hier gilt es sich zu überlegen, ob die Lichtschalter smart gemacht werden sollen, oder ob die Glühbirnen durch smarte Birnen ersetzt werden sollen. Im ersten Fall kann man gleich statt der normalen Lichtschalter smarte Lichtschalter verbauen, wie es sie z.B. von Homematic gibt.

Eine radikale Idee ist auch, auf Lichtschalter im herkömmlichen Sinn ganz zu verzichten. Strom wird dann nur über den Sicherungskasten ausgeschaltet, ansonsten laufen die Lampen auf Dauerstrom. Geschaltet werden dann nur die smarten Glühbirnen selbst, über entsprechende Zigbee-Schalter bzw. über ein Regelwerk des SmarHomes (die Dekobeleuchtung in Wohnzimmer und Garderobe habe ich seit bald einem Jahr nicht mehr manuell geschalten, da mein Regelwerk entsprechend gut funktioniert und genau so schaltet, wie es mir gefällt).

Strom

Wieviele Steckdosen benötigt man? Und wo? Für die Anzahl habe ich mir folgende Faustregel erstellt: Man plant die

Smart Home Zentralen
Zentrale und Gateway

Anzahl der Verbraucher für die nächsten 10 Jahre. Diese Zahl verdoppelt man aufgrund von unbekannten Verbrauchern. Wird das Ergebnis dann noch verdoppelt, könnte man vermutlich vorerst auskommen. Auf gut

Deutsch: Es gibt nicht soetwas wie zuviele Steckdosen.

Auch sollten entsprechend Steckdosen im Treppenhaus für WLAN-Repeater und SmartHome-Zentralen verbaut werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Steckdosen bzw. Stromanschlüsse oben an der Wand bei allen Rollläden, um diese in Zukunft auch automatisieren zu können.

Willst Du eventuell auch mal indirekte Stimmungsbeleuchtung (man kommt mit smarter Beleuchtung schnell auf den Geschmack)? Dann brauchst Du auch hier in den Ecken der Räume Steckdosen für LED-Streifen. Diese sind in der Regel 2m oder 5m lang.

Solaranlage

Ein wichtiger Punkt zum Thema Strom ist das Thema Solaranlage.

Ich habe eine Solaranlage mit 9kWp auf dem Dach und decke damit 7 bis 8 Monate im Jahr meinen Strombedarf komplett (im Winter wird ja weniger Strom produiert). Mit dem Verkauf des überschüssigen Stroms im Sommer bezahle ich den Strom im Winter und die laufenden Kosten.

Will man vielleicht mal eine Solaranlage am Dach bietet es sich an, ein Lehrrohr vom Dach in den Keller zum Sicherungskasten zu verlegen. Außerdem sollte ein Standort für die Batterie eingeplant werden und dort gleich ein Lehrrohr für Strom und ein LAN-Kabel hin verlegt werden. LAN brauchst Du um Deine Anlage zu monitoren. Außerdem kannst Du die Anlage dann in Dein SmartHome einbinden und Geräte/Beleuchtung aufgrund von der Stromerzeugung/dem Batteriezustand schalten.

Türklingel

Eine nette Spielerei ist die Türklingel. Verzichte auf eine klassische Türklingel. Nimm einen smarten Schalter, der bei Knopfdruck ein Signal an Dein SmartHome schickt. Geklingelt wird dann an Deiner Alexa und an Deinem Telefon/Smartphone.
Der Vorteil? Du kannst die Klingellautstärke regeln oder auf lautlos schalten. Du bekommst das Klingeln dorthin, wo Dein Smartphone ist, auch wenn Du unterwegs bist. Eine eventuelle Webcam kann bei Klingeln ein Foto schießen und Dir schicken oder auf einem Display neben der Türe, im Vorraum in jedem Stockwerk,… anzeigen.

Fernsehen

Wie willst Du in Zukunft fernsehen?

Willst Du Kabelfernsehen? Dann brauchst Du nicht viel mehr beachten.

Fire TV Stick Fernsehbild
Fire TV Stick Fernsehbild

Willst Du Satellitenfernsehen? Dann achte darauf, daß Satellitenkabel vom Dach zum Technikkasten und von dort zu den Zimmern führen. Beim Technikkasten kommt dann ein Verteiler für Satellitensignal(*) zum Einsatz. Den verlinkten Verteiler habe ich seit 8 Jahren bei mir problemlos im Einsatz. Er nimmt das Signal von einem QuadLNB auf und ermöglich es bis zu 12 Personen zeitgleich unterschiedliche Programme zu sehen.

Eine andere Alternative ist, einen Android-fähigen Fernseher zu nehmen bzw. den aktuellen Fernseher über einen Fire TV Stick(*) nachzurüsten (Lies dazu auch meinen Blogeintrag zum Fire TV Stick). Anschließend kann man über die Sendereigenen Apps bzw. über die App Joyne auch über das Internet das normale Fernsehprogramm ansehen. Voraussetzung ist dabei eine gute Internetverbindung mit wenigstens 16.000 MBit/s (die man aber für Streaming-Dienste wie z.B. Netflix oder Amazon Prime Video(*) sowieso benötigt.

Garten

Auch im Garten kann man einiges Smart machen und sich das Leben leicht machen. Eigene Zentralen werden nicht benötigt, die Zentralen im Haus können alles mit bedienen.

Bis auf den Austausch von Glühbirnen für eine smarte Beleuchtung ist ein smarter Garten aber eher etwas für ein SmartHome beim Hausbau oder einer Neuanlegung des Gartens, da es doch aufgrund der Leitungen nötig ist, hier einiges Umzugraben.

Netzwerk

Auch im Garten kann ein Netzwerkanschluß Sinn machen. Speziell wenn der Garten groß ist, wird eventuell ein WLAN-Repeater für den Garten benötigt. Dabei geht es nicht nur um den Komfort eines überall verbundenen Smartphones oder Tablets, sondern auch um den Rasenmäherroboter, der vom SmartHome gesteuert werden soll und der in jeder Ecke des Gartens erreichbar sein sollte.

Beleuchtung

Beleuchtung im Garten ist ein wichtiges Thema. Zum Einen ist da der Eingangsbereich, bei dem bei Bewegung

Hausbau Aussenlicht
Hausbau Aussenlicht

entsprechend das Licht angeht und bei dem das Licht ausgeht, wenn die Haustüre geschlossen wird oder keine Bewegung mehr stattfindet. Zum Anderen will man eventuell auch im Garten Stimmungslicht. Auf der Terasse soll es bei Gesellschaftsspielen schön hell sein, ansonsten aber ein Stimmungslicht an sein, das sich bei Dämmerung hell einschaltet und umso dunkler wird, je dunkler der Abend wird.

Eventuell will man auch den einen oder anderen Punkt im Garten stilvoll beleuchten. Vielleicht ist da ein Baumstamm, der von unten beleuchtet wird solange man auf der Terasse sitzt. Oder eventuell ein Zierbrunnen, der sich beim Verlassen oder Kommen von Personen im Eingangsbereich selbst einschaltet und bei Dunkelheit beleuchtet wird.

Solche Spotbeleuchtung sollte abends wenn nicht benötigt auch wieder abgeschaltet werden, einerseits um Strom zu sparen, andererseits um der Tierwelt auch Dunkelheit und Ruhe zu gönnen.

Strom

Im Garten braucht man auch Strom und auch hier gilt: Mehr ist besser.

  • Man hat auf jeden Fall die klassische Aussensteckdose um mal schnell etwas anzustecken
  • Zusätzlich braucht der Rasenmäherroboter auch eine Steckdose
  • Auch in der Gartenhütte ist es schön Licht und Strom zu haben (um etwa Akkus aufzuladen)
  • Bei der Abstellfläche für Fahrräder soll vielleicht mal ein Pedelec oder ein E-Scooter aufgeladen werden
  • Wird irgendwann ein E-Auto kommen? Dann wird dort sogar Starkstrom benötigt
  • Soll eventuell ein Wohnwagen auf das Grundstück? Auch hier macht eine Steckdose Sinn um den Wohnwagen mal zu betreiben bzw. eine eventuelle Batterie aufzuladen
  • Ist ein Pool oder Gartenteich geplant? Oder ein kleiner Zierbrunnen? Dann werden auch an diesen Stellen Steckdosen benötigt
  • Steckdosen zur Nutzung statt eines langen Kabels bei Bedarf quer durch den Garten an den verschiedenen Ecken können auch Sinn machen

Um sich das Leben leichter zu machen kann man sich auch eine Stelle im Garten suchen, an der man einen kleinen Elektrokasten montiert und Kabel von dort weiter verteilt anstatt alles direkt vom Haus aus zu verlegen. Einerseits spart man etwas Kabel, andererseits muß man bei Nachrüstungen nicht so weit graben. Auch kann es helfen hier Lehrrohre zu verlegen.

Wasser

Smart Home beim Hausbau
Rasensprenger

Bei Außenwasserhähnen schadet es nicht, mehr als einen zu verbauen. Ich selbst wünsche mir einen zweiten Wasserhahn auf der anderen Seite des Hauses, um nicht ständig bei Bedarf den Schlauch um das Haus zu legen. Außerdem sollte jeweils ein Wasserhahn für die Anschlüsse der Gartenbewässerung zur Verfügung stehen, so daß die anderen Wasserhähne nicht belegt sind.

Eine klassische SmartHome-Anwendung ist es, den Garten automatisiert zu gießen. Wird der Garten bei der Baustelle bereits umgegraben, dann ist das die perfekte Gelegenheit, gleich eine smarte Gartenbewässerung anzulegen. Diverse Planer wie der Planer von Gardena helfen einem dabei.

Ich selbst habe die Komponenten von Gardena inklusive der 24V-Ventile verbaut, die Steuerung selbst aber mit

einem Homematic Schaltaktor(*) realisiert. Das Gerät kann 4 Ventile schalten.

Zusammenfassung

Bei der Planung eines SmartHomes gibt es einiges zu beachten. Vieles davon ist auch für Mieter machbar, einiges ist eher nur etwas für Eigentümer. Manches ist geringer Aufwand, anderes nur etwas für Vorbereitungen für das SmartHome beim Hausbau oder der Sanierung. Aber mit etwas Planung und Überlegung ist SmartHome für jeden machbar und erleichtert das Leben enorm.

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Strider777
  • Strider777
  • Hallo,
    Wer bin ich?
    Mein Name ist Markus und ich bin 1977 geboren. Seit 2009 bin ich verheiratet und habe inzwischen zusammen mit meiner genialen Frau (Luv u darling!) 4 wundervolle und geniale Kinder.
    Technik war schon immer eine meiner größten Leidenschaften.
    In meiner Kindheit hatten es mir besonders"Knight Rider", mit dem autonom fahrenden, sprechenden Auto und "Star Trek", wo man mit dem Computer sprechen konnte und dieser auch noch tat was man wollte.
    Ein Stückweit ist diese Science Fiction heutzutage Realität geworden und mein damaliges Ich hätte mit offenem Mund gestaunt, was heutzutage alles möglich ist.
    Mein heutiges Ich ist einfach begeistert und bastelt munter soweit das Budget mitspielt am teils sprachgesteuerten SmartHome herum.

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